INCOM: Inputkorrektur durch Constraints und Markups – Interaktive Lernumgebung für die Softwareentwicklung

In den frühen Phasen der Informatikausbildung ist es für Studierende oftmals problematisch, aus einer gegebenen Aufgabenstellung einen praktikablen Lösungsbeitrag herzuleiten und diesen in einen formalisierten Ausdruck umzusetzen. In dieser Situation ist es wichtig, Lernblockaden durch individualisierte Hilfe in Form von gezielten Hinweisen und Anregungen zu überwinden, die den individuellen Problemlösungsprozess fördern, ohne die Lösung selbst bereits vorwegzunehmen.

Zu diesem Zweck wird im Projekt INCOM eine interaktive Lernumgebung entwickelt, die auch partielle Lösungsversuche analysieren und diagnostizieren kann, um darauf aufbauend die gewünschte Unterstützung für den Lernenden zu erzeugen. INCOM erweitert damit die traditionellen Möglichkeiten multimedialer Lehr- und Lernsysteme – welche vorrangig auf die rezeptive Auseinandersetzung mit Präsentationen und Simulationen ausgerichtet sind – in Richtung der Dimensionen Interaktion, Benutzerautonomie und Automatisierungsgrad.

Das Projekt INCOM konzentriert sich auf zwei Einsatzszenarien, welche für den Softwarebereich von besonderer Bedeutung sind: Die Entwicklung von Programmen und Spezifikationsdokumenten.

Laufzeit:
November 2003 – Juli 2005

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Menzel
Vogt-Kölln-Str. 30
22527 Hamburg
Haus F, Raum F-207
Tel.: 040-42883-2435
Fax: 040-42883-2515
Mail: menzel(at)informatik.uni-hamburg.de
Internet: http://nats-wiki.informatik.uni-hamburg.de/twiki/bin/view/INCOM/WebHome